63.1 Bischöflicher Bullshit – Dummer Anruf

by

Erzbischof Koch aus Berlin erklärt religiöse Neutralität des Staates zu einer Bevorzugung des Atheismus (Predigtmanuskript). Der CDU-Bundestagsabgeordnete Heribert Hirte sieht im zunehmenden Atheismus eine “Herausforderung für ein friedliches Miteinander in Deutschland” (Interview).

(Aufgenommen am 27.08.2017 mit Matthias, Christian, Nico und Philippe.)

Der Podcast kann hier abonniert werden, der Beitrag kann hier heruntergeladen oder direkt angehört werden:

Ein Live-Mitschnitt von Folge 63 ist unter http://mixlr.com/ketzerpodcast/showreel/ verfügbar. Oder hier.

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , ,

32 Antworten to “63.1 Bischöflicher Bullshit – Dummer Anruf”

  1. Zehsaar Says:

    Natürlich haben die Ketzer nicht geschnallt, dass in Berlin nicht das Stadtschloss errichtet wird sondern das „HUF“, das Humboldt Forum, ein gigantisches Museum. – Lediglich die FASSADE ist dem alten Schloss nachempfunden und zu dieser Fassade gehört eben auch das Kreuz auf der Kuppel. – Da regen sich die Ketzer über das Kreuz auf….dabei haben sie es SELBST in ihrem Logo…- Dass der kath. Bischof von Berlin über das Kreuz spricht, gehört zu seinem Beruf…..der Gewerkschaftsführer spricht über Tarife….der Imker über Honig….nur die Ketzer reden/schwätzen über Dinge, von denen sie keine Ahnung haben.

    So behauptet der Admiral, die orthodoxe Kirche sei älter als die katholische, und das sei der einzige Unterschied. So ein Schwachsinn. – Der Unterschied ist ein theologischer, denn die
    Orthodoxen glauben an die „Dreieinigkeit“ und die Katholen an die
    „Dreifaltigkeit“ also die Frage: Kommt der Heilige Geist nicht nur vom Vater sondern auch vom Sohn?

    Der in Singapur lebende Skydaddy ist ein glühender Verfechter der Homosexualität. – Das sollte er mal in Singapur öffentlich machen.
    Dort lautet der Straf-Artikel 377 in deutscher Übersetzung:

    Wer freiwillg widernatürlichen Geschlechtsverkehr mit einem Mann, einer Frau oder Tieren hat, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit einer Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren bestraft und kann auch mit Geldstrafe belegt werden.

    Erläuterung: Penetration ist ausreichend um den Geschlechtsver-kehr zu erfüllen, wie er für das beschriebene Delikt notwendig ist.

    Noch Fragen????

  2. user unknown Says:

    > Lediglich die FASSADE ist dem alten Schloss nachempfunden und zu dieser Fassade gehört eben auch das Kreuz auf der Kuppel.

    Das ist nicht ganz akkurat. Ursprünglich wurde es ohne Kreuz gebaut. Später wurde dann unter der Kuppel ein Kirchen- oder Kappelenraum eingerichtet und um das zu markieren ein Kreuz drauf gesetzt.

    Da heute, im Humboldtforum, wie richtig erkannt, keine Kapelle eingerichtet wird gehört auch kein Kreuz mehr drauf, aber da die Christen ihre Traditionen nicht kennen müssen sie sich diese von Atheisten erklären lassen.

    Dass Skydaddy ist ein glühender Verfechter der Homosexualität ist muss mir entgangen sein – so glühend kann das gar nicht sein. Die Rechtslage in Singapur zu diskutieren ist nicht mein Metier. Welche Missstände ich wo und wann angreife, und welche nicht, das würde ich mir aber auch selbst aussuchen und nicht von jemandem vorschreiben lassen, der sein Christentum noch nicht in Mekka propagiert hat. Gute Reise.

  3. madsschlesier Says:

    user unknown:
    Nun muss ich aber dem Vorschreiber mal zur Seite springen: Wenn er argumentiert, die Fassade sei als Denkmal geplant und damit im bekannten Zustand (nicht zwingend im Ursprungszustand) herzustellen, ist die Gegenrede, das Kreuz sei aufgrund fehlender darunter liegender Kapelle verzichtbar, völliger Blödsinn. Schließlich hat ein öffentliches (staatliches) Denkmal keineswegs den Auftrag, theologische Feinheiten im Sinne der Kirche darzustellen – das müssten doch Ketzer am besten wissen.

  4. deradmiral Says:

    Auf Walt Disneys Märchenschloss ist auch kein Kreuz. Wenn die Funktion des Schlosses nicht die Repräsentation des „landesherrlichen Kirchenregiment“ ist, sondern eine städtebauliches Schmuckwerk in Form des alten Schlosses darstellt, dann ist das Kreuz ebenso notwendig wie Mickey-Mouse-Ohren.

  5. Zehsaar Says:

    Kurze Anmerkung zum Kommentar von user „unknown“

    Die Entscheidung, Kreuz ja oder nein auf der Kuppel des Humboldt-Forums entscheidet die Bauherrin/Eigentümerin, die „Stiftung Hum-
    boldt Forum“ sowie die Berliner Baugenehmigungsbehörde. – Der Bischof hat damit nix zu tun, – Wenn der ein religiöses Bauwerk errichten will, dann legt er seine Pläne ebenfalls der Baugenehmi-
    gungsbehörde vor, und die sagt dann ja oder nein. – So einfach ist das, – Wenn die Ketzer damit nicht einverstanden sind, steht ihnen der Klageweg gegen das Kreuz beim Verwaltungsgericht in Berlin offen. – Als „verbal-Atheisten“ in der Anonymität des Internets trauen sie sich das natürlich nicht.

    Natürlich geht die Homo-Rechtslage in Singapur nur Skydaddy etwas an, schließlich lebt er ja dort. – Was soll ich als Katholik in Mekka? – Schließlich pilgern die Moslems ja auch nicht nach Rom….
    ********
    Der Admiral polemisiert doch tatsächlich öffentlich gegen die Kreuze am Straßenrand, die von Angehörigen von tödlich Verunglückten dort – zur Trauerbewältigung und Erinnerung – liebevoll errichtet wurden. Welch eine menschenverachtende Geistes- und Charakter-haltung!

    Die von ihm geschmähten Wegekreuze oder sonstige religiöse Bauten an Straßen und Wegen unterliegen dem Baurecht der entsprechenden Gemeinde. – Wenn ihn diese Kreuze in seiner Wohngemeinde stören, kann er deren Beseitigung bei seiner Gemeindeverwaltung beantragen. Die Gemeindevertretung wird dann über diesen Antrag öffentlich abstimmen. – Das traut sich der Admiral natürlich nicht, denn dann müsste er sich ja als Atheist outen….vor seinen Nachbarn. – Da hält er es doch lieber mit Rumpel-
    stielzchen: „Ach wie gut dass niemand weiß, dass ich auf die Kirchen sch…“

    Noch Fragen?

  6. madsschlesier Says:

    Notwendig ist überhaupt nichts, nicht mal die Schlossfassade selbst. Aber wenn man damit argumentiert, die Fassade in seine äußere Form von vor der Zerstörung bringen zu wollen, um ein weiteres Denkmal in Berlin zu haben, könnte man zumindest argumentieren, dass das Kreuz hier eingeschlossen bleiben müsste. Ich bin nun wahrlich kein Fan irgendwelcher Bischöfe, aber eure neuerliche Argumentation gegen diesbezügliche Einlassungen von Erzbischof Koch ging logisch etwas daneben – denn natürlich würde durch die bewusste Weglassung des Kreuzes aus Gründen der weltanschaulichen Neutralität des Staates ein Zeichen gesetzt, das nicht sinnvoll dadurch gerechtfertigt werden kann, dass der Staat erst mit Anbringung eines religiösen Zeichens Stellung beziehe, mit dem Weglassen jedoch nicht – jedenfalls ist diese Argumentation in Bezug auf o.g. Denkmalargument nicht logisch.

    Dass das Schloss irgendwann mal ohne Kreuz gestanden hat, darf man natürlich anführen, ist aber ebenfalls eine Verzerrung der Realität – denn das Kreuz wurde zusammen mit dem nachträglich errichteten Kuppelbau gebaut, in dem die unmittelbar dessen Bau folgend geweihte Kapelle untergebracht war – auf diesen Kuppelbau mit Kreuz hat man aber auch bei der Planung des Fassadenneubaus nicht verzichtet.

    Nun gestehe ich selbsternannten Ketzern durchaus zu, bewusst provokativ alles doof zu finden, was die Kirche fordert – und mich amüsiert eure Sendung durchaus, weswegen ich regelmäßig reinschalte. Aber manchmal sind halt auch eure Argumente Scheinargumente, die nur dazu dienen, eure Ablehnung gegenüber den Kirchen kundzutun.

  7. user unknown Says:

    So, wie ich es verstanden habe, wurde das Schloss erst ohne Kreuz errichtet.
    Erst später entstanden Kapelle und Kreuz.

    Wenn man mit dem Denkmalschutz argumentiert ergibt sich also nicht zwingend, dass das Kreuz draufgehört – ebenso kann man mit dem Denkmalschutz dagegen argumentieren.

    Nicht mehr oder weniger wollte ich damit sagen.

    Klagewege interessieren mich nicht, aber als Bürger kann ich mich an der öffentlichen Debatte beteiligen. Wäre das Schloss von Anfang bis Ende mit einem Kreuz markiert gewesen würde ich die Argumentation mit dem Denkmalschutz hinnehmen. Da dem nicht so ist, schaut man sich weitere Gründe an, die für ein Kreuz sprechen. Also schaut man, wieso ist denn das Kreuz draufgewesen, auf dem Schloss? War es das Schloss des Erzbischofs oder sowas?

    Aber nein. Das Schloss kam drauf, weil eine Kapelle errichtet wurde und die Konventionen der Kirche die sind, das mit einem Kreuz zu kennzeichnen. Eine Kapelle ist jetzt nicht mehr drin – die Begründung ist also auch obsolet.

  8. Skydaddy Says:

    Kochs Äußerung ist Blödsinn, der kritisiert werden muss. Selbst, wenn sich der Staat gegen die „originale“ Version mit dem Kreuz entschieden hätte, wäre das keineswegs ein Ausdruck staatlichen Atheismus‘ gewesen, sondern staatlicher Neutralität.

    Außerdem habe ich Koch so verstanden, dass er eine allgemeine Aussage getätigt hat, die nicht nur auf das Stadtschluss gemünzt war.

    • Zehsaar Says:

      Der Blödsinn der Ketzer in diesem Zusammenhang ist nicht zu überbieten -. Der Anruf, den sie hier nachgeäfft haben, ist eine plumpe und primitive Fälschung und somit die Beleidigung eines kirchlichen Amts- und Würdenträgers, der nichts anderes tut, als seinen Beruf auszuüben. – Also:

      Das Thema von Bischof`’s Koch war: „Nicht der Tod ist das Ende des Lebens der Menschen“. – Das Kreuz auf dem Humboldt-Zenter benutzt er als Beispiel indem er ausführt: „Manche machen sich große Sorgen, dass sich Angehörige ANDERER Religionen duch das Zeichen (Kreuz) an nicht-religiösen Gebäuden benachteiligt fühlen könnten“ – (Damit bringt er zum Ausdruck, dass, wenn das Kreuz an öffentlichen Gebäuden angebracht wird, auch z.B. die Juden und die Moslems fordern können, dass der Davidstern oder die grünen Fahnen des Islams ebenfalls dort angebracht werden müssten.

      Dann stellt er die Frage:“Wie können wir die Präsenz religiöser Zeichen für den Glauben an Gott UND für den atheistischen Glauben an die Nicht-Existenz Gottes im gesellschaftlichen und staatlichen Bereich zum AUSDRUCK bringen?

      Als katholischer Bischof folgert er: Wenn die religiösen Zeichen an
      öffentlichen Gebäuden verschwinden, wird der öffentliche Raum (vom optischen Eindruck her) eben atheistischer. Genau dies beweist der Admiral, der sich lang und breit z.B. über Kruzifixe und Heiligenbilder an Straßen und Wegen aufregt und deren Beseitigung verlangt.

      Wenn man diese seine Forderung konkret weiterdenkt, verlangt er damit z,B. auch die Beseitigung sämtlicher religiöser Gemälde aus allen öffentlichen Museen in Deutschland…die Oper „Der Evangelimann“ dürfte in keinem öffentlichen Opernhaus mehr aufgeführt werden, die „Missa solemnis“ von Beethoven und „Das Deutsche Requiem“ von Brahms dürften öffentlich nicht mehr aufgeführt werden und der Marienplatz vor dem Rathaus in München
      müsste unbenannt werden, da die Marienstatue dort natürlich entfernt werden muss.

      Oh Herr lass Hirn regnen! – Ich werde Bischof Koch bitten, für die armen, verblendeten Ketzer zu beten. Aber das ist vielleicht doch gar nicht nötig, denn „Selig sind die Armen im Geiste….“ und damit haben die Ketzer bereits ihren Platz im Himmel gesichert…ICH aber (leider) noch nicht….!

  9. Zehsaar Says:

    @skydaddy

    In der Sueddeutschen Zeitung vom 8.8.17 ist der Artikel „Atheisten wird weniger Moral zugetraut“ von Sebastian Hermann erschienen.
    Dieser Artikel ist bei Google unter „Sueddeutsche Atheisten wird
    weniger Moral zugetraut“ herunterzuladen.

    Ich rege an, diesen Artikel in einem der nächsten Podcasts zu
    thematisieren.

  10. Zehsaar Says:

    @skydaddy

    Wo kann ich bitte nachlesen/hören, was Bischof Koch tatsächlich gesagt hat?

    • Skydaddy Says:

      Nun, wem es gelingt, die Sexgesetze in Singapur zu recherchieren, der wird sicher auch due Quelle für das Koch-Zitat finden …

      • Zehsaar Says:

        Na klar, wer die Predigt des Bischofs so stümperhaft verfälscht, der will auch nicht, dass ein Hörer erfährt, was der
        Bischof tatsächlich gesagt hat…..Dies war mein Versuch, fest-
        zustellen, inwieweit der Ketzer-Häuptling überhaupt zur Ko-
        Operation mit einem Hörer bereit und fähig ist….NEGATIV!

      • Skydaddy Says:

        Das war MEIN Versuch, festzustellen, ob Sie den von Anfang an oben verlinkten Predigttext von Bischof Koch, auf den wir uns beziehen, vielleicht doch noch selber finden.

        Übrigens: Sie müssen die Zeilenumbrüche nicht selbst einfügen.

      • Zehsaar Says:

        Guter Versuch, und auch POSITIV für Sie, denn ich hatte den Text schon bei Erscheinen des Beitrags gefunden und gelesen. – Besten Dank für den Zeilenumbruchhinweis.

  11. Zehsaar Says:

    @ Ketzer Phillippe, der Kirchentagsmaulwurf

    „Auf, auf Ketzer, ab nach Kassel, da wird gerade die Dokumenta
    vorbereitet….17 Mio € Zuschuss vom Bund, Land, Stadt…STEUER-
    GELD also….da ist der Kirchentagsmaulwurf mit seinem Plakat „Du sollst Deine Dokumenta selbst bezahlen“ auch dringend gefordert…
    Freue mich schon jetzt auf den Erfahrungsbericht des Maulwurfs hier
    im Podcast…..

    • Skydaddy Says:

      Ein sehr interessanter Hinweis. Mein Eindruck ist allerdings: Wenn Sie vorher etwas recherchiert hätten, hätten Sie im Zusammenhang mit der Kirchentagsfinanzierung vermutlich nicht auf die documenta hingewiesen.

      Die documenta ist weltweit die bekannteste Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Sie dauert 20mal so lang wie ein Kirchentag, lockt ein Vielfaches der Besucher an, und davon kommt gut ein Viertel aus dem Ausland. Ich bin sicher, diese Besucher sind auch zahlungskräftiger als die Schüler, die für die Kirchentage herangekarrt werden.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Documenta

      Selbst, wenn man außen vor lässt, dass Kirchen- und Katholikentage religiöse Veranstaltungen sind und der Staat schon von daher mit der Förderung zurückhaltend sein sollte, erscheint die Förderung der Kirchentage im Vergleich zur documenta überproportional.

      Die documenta kosten Stadt und Land, auf’s Jahr gesehen, 3,4 Mio Euro. Damit werden – wiederum auf’s Jahr gerechnet – sicher 100.000 Besucher angelockt, die allermeisten davon nicht aus Kassel und sicher zahlungskräftiger als das Kirchentagsvolk.

      Kirchen- und Katholikentage kosten den Staat gut 5 Mio. pro Jahr und ziehen im Durchschnitt deutlich weniger Besucher als 100.000 pro Jahr an, die, verglichen mit sämtlichen anderen Touristenarten, in der Stadt minimalen Umsatz machen dürften.

      • user unknown Says:

        Bazon Brock zur Dokumenta, auch mit Aussagen zu Religion, Kirchen und Transzendenz sowie zu Kapitalismus und Geschäft.

      • Zehsaar Says:

        Der Staat – die Bundesländer – kassieren für die Erhebung der Kirchensteuern zwischen 3 und 4 % des Aufkommens. Das waren laut Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2015 mehr als 11,36 Milliarden Euro. Folgerichtig bekamen die Länder 2015 bei im Schnitt 3,5 % insgesamt etwa 390 Mio und das +/- Jahr für Jahr. – Katholiken- und Kirchentag finden nur alle 2 Jahre meist in jeweils einem anderen Bundesland statt, so dass die staatliche Förderung
        seitens der Länder und der Veranstaltungsstädte auf der Zeitachse minimal ist, zumal ja auch durch die Veranstaltung selbst Einnahmen in Form von Steuern wieder an die Städte zurückfließen. – Beim Kirchentag in Mannheim hat jeder Teilnehmer im Schnitt 36 EUR/Tag ausgegeben.

        Die Polizeieinsätze bei den Bundesligaspielen kosten im Jahr ca. 50 Mio EUR….ohne Krawalle…

  12. Zehsaar Says:

    @Skydaddy

    Veranstalter des Katholiken- und des Kirchentages sind nicht die Amtskirchen, sondern das „Zentralkommittee der Katholiken (ZdK)
    sowie der „Deutsche Evangelische Kirchentag“ (DeKT), beide Laien-
    organisationen und als solche als VEREINE eingetragen gem. §§ 54 bis 79 BGB und als GEMEINNÜTZIG anerkannt. – Die Dokumen-ta wird veranstaltet von der „Die documenta und Museum Friderici-
    anun gGmbH“, ebenfalls eine als GEMEINNÜTZIG anerkannte Ge-
    sellschaft wie das „g“ ausweist.

    Nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz des GG haben ALLE als gemeinnützig anerkannten Vereine oder Organosationen AN-SPRUCH auf Förderung durch den Staat. – Der Bund, die Länder,
    die Städte und Gemeinden stellen FÖRDERMITTEL in ihre Haus-
    halte ein, deren Auszahlung von den förderungsberechtigten Orga-
    nisationen beantragt werden kann, also eben auch von den Kirchen-
    tagen UND der Dokumenta….bis zum gemeinnützigen Kindergarten.

    Allerdings kenne ich in Deutschland nicht einen einzigen „Atheisten-Verein“, der als gemeinnützig anerkannt. – Ich kann mir auch nicht vorstellen, mit welcher Begründung ein Atheistenverein seinen
    Antrag auf Anerkennung seiner Gemeinnützigkeit beim Finanzamt
    einreichen könnte.

    Mit Ihrem Beitrag haben Sie bewiesen, dass Ihnen für die öffentliche
    Finanzierung als gemeinnützig anerkannter Organisationen jeg-liches Verständnis fehlt. – Auch der im Grundgesetz verankerte
    „Gleichbehandlungsgrundsatz“ ist Ihnen ganz offensichtlich fremd. Das gilt wahrscheinlich auch dafür, dass die Kirchen laut GG ihre
    Belange SELBST regeln, was bedeutet, dass sie z.B. das gewerk-
    schaftliche Tarifrecht und das Mitbestimmungrecht des Staates
    überhaupt nicht anwenden dürfen, sondern eigene Regeln z.B. für die Caritas oder die Diakonie aufstellen MÜSSEN. – Das ist eben
    Ausdruck und Auswirkung der Trennung von Staat und Kirchen.

    Außerdem ist Ihnen entgangen, dass in diesem Jahr die Dokumenta auch zeitgleich in ATHEN stattfindet. Insofern ist der von Ihnen bezifferte Kostenrahmen in Höhe von 3,4 Mio Euro völlig irrelevant.

    Laut Bericht im HR-Fernsehen vom12.09.2017 „Millionenschweres Defizi bei der Dokumenta 2017“ stand die D in diesem Jahr kurz
    vor der Pleite. Erst eine Bürgschaft der Stadt und des Landes Hessen konnten eine Insolvenz abwenden – zumindest bis zum
    Jahresende. Schuld sind u.a. die hohen Kosten in Athen und ein
    BESUCHEREINBRUCH..(.Wo bleiben denn da Ihre „zahlungskräf-
    tigen 100.000?)

    Noch Fragen??

  13. deradmiral Says:

    @Hase Cäsar

    Das traut sich der Admiral natürlich nicht, denn dann müsste er sich ja als Atheist outen….vor seinen Nachbarn. – Da hält er es doch lieber mit Rumpel-
    stielzchen: „Ach wie gut dass niemand weiß, dass ich auf die Kirchen sch…“

    Seltsam, dass der „anonyme“ Schreiberling mir hier vorwirft, dass ich Angst hätte mich vor den Nachbarn zu outen, während der selbige mir per E-Mail vor Jahren vorgeworfen hat, dass ich mit meinem Outing (auf dieser Webseite!) mich und meine Familie gefährden würde.

    Aber wer hier ein „Non Sequitur“ ans andere reiht, muss sich wohl nicht von Kleinigkeiten wie Konsistenz in der Kritik aufhalten lassen.

    • Zehsaar Says:

      Wenn schon Latein dann:“ Quid quid agis prudenter agas et respice finem“, oder auf Deutsch: “ Wer lügt braucht ein gutes Gedächtnis“ – Da will ich das Hirn des Admirals mal wieder auffrischen:

      Klargemacht habe ich ihm damals mit meiner E-Mail, dass er und seine Mitketzer in der Öffentlichkeit des Internets „Blasphemie“ gemäß § 166 Strafgesetzbuch (StGB) betreiben, die mit bis zu 3 Jahren Gefängnis oder Geldstrafe geahndet wird. – Mit Ihrer Verunglimpfung von z.B. kirchlichen Amt- und Würdenträgern erfüllen sie den Tatbestand der Beleidigung und der üblen Nachrede, strafrechtlich als „Antragsdelikte“ staatsanwaltlich verfolgt. – Auf diese meine Hinweise hin haben sich die Ketzer in einem folgenden Podcast lustig gemacht und pubertär gefeixt, dass sie dann eben alle 4 gemeinsam aus dem Gefängnis heraus ketzern würden…ha…ha…ha…

      Der Admiral hat als Beamter einen „Diensteid“ abgelegt, der lautet: „Ich schwöre, dass ich mein Amt nach bestem Wissen und Können führe, das GRUNDGESETZ für die BRD , die LANDESVERFASSUNG und das RECHT….ACHTEN und VERTEIDIGEN und Gerechtigkeit gegen JEDERMANN (auch gegenüber Bischöfen und Christen) üben werde.

      Der Admiral übersieht, dass dieser Eid nicht nur während seines täglichen Dienstes gilt, sondern eben auch in seiner Freizeit – 24 Stunden lang – ja sogar lebenslang, bis zu seinem Tod….

      Darüber hinaus unterliegt er als Beamter dem Beamtenstatusgesetz, dem Beamtengesetz seines Bundeslandes, und – in seinem Fall – dem Hochschulgesetz für Baden-Wü. – Mit diesen Gesetzen sollte er sich mal intensiv beschäftigen, und dann
      wird er ganz schnell erfahren, dass er als Beamter mit seiner Blasphemie in der Öffentlchkeit des Internets Kopf und Kragen riskiert. – Ein Dienstaufsichtsverfahren gegen ihn wird bestraft mit
      Verwarnug>Gehaltskürzung>Entlassung>Entlassung mit Aberkennung der Pension….

      und damit würde er die Existenz seiner Familie nicht mur gefährden, er würde sie ruinieren. – Idiotischerweise hat er im Podcast seinen vollen Namen und seine Profession öffentlich gemacht. Da sind die Ketzer Niko und Phillippe schon cleverer, und Skydaddy hockt in Singapur und ist dem Arm des deutschen Gesetzes weitgehend entzogen….bis auf seine Ankunft auf einem deutschen Flughafen natürlich….denn da liegt das gesamtdeutsche Fahndungsbuch…

      So, nun hoffe ich, dass sich der Admiral wieder erinnert…????? und
      ich wünsche ihm viel Erkenntnisgewinn aus dem Studium der ihn betreffenden Beamtengesetze und -Bestimmungen…

      Kein Mensch hat ihn gezwungen, Beamter zu werden, aber wie bei der Schwangrschaft….ein BISSCHEN Beamter geht nun mal nicht..

  14. deradmiral Says:

    Mit „non sequitur“ meinte ich das Fehlargument vom Typ „Non sequitur“. Das war kein Lateintest, sondern ein Hinweis auf eine notorische Fehlargumentation unseres geliebten Sudelbriefschreibers.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Non_sequitur

    Im Übrigen gilt es allgemein als Tugend für seine Prinzipien öffentlich einzustehen auch unter der Gefahr der Verfolgung, Herr „Zehsaar“.

    • Zehsaar Says:

      Wer kein Latein kann, der sollte es auch nicht benutzen. Mein Zitat war kein Latein- sondern ein Deutschtest. Da sollten Sie sich doch mal einer Übersetzung Ihres Herrn Sohnes bedienen, und nicht hilflos auf Wikipedia verweisen. – Die von Ihnen und Ihren Mitketzern in der Öffentlichkeit des Internets praktizierte „Blasphemie“ ist keine Tugend, sondern eine strafbare Handlung gemäß § 166 StGB mit den für Sie relevanten beamtenrechtlichen Konsequenzen, die Sie ja nicht einmal bestreitem.- Dass ich der „geliebte“ Sudelbriefschreiben der Ketzer bin, hat mich freudig überrascht. -Diese unerwartete Ehre wird mir Mut und Ansporn für weitere Kommentare – wenn nötig – zu ALLEN kommenden Podcasts sein. – Ich hoffe sehr, dass Sie schon jetzt begeistert und in freudiger Erwartung diesen entgegenfiebern, Herr „Admiral“

  15. user unknown Says:

    Die von Ihnen und Ihren Mitketzern in der Öffentlichkeit des Internets praktizierte „Blasphemie“ ist keine Tugend, sondern eine strafbare Handlung gemäß § 166 StGB mit den für Sie relevanten beamtenrechtlichen Konsequenzen,

    Sie dürfen nicht nur die Überschrift des Gesetzes lesen, sondern sollten auch den Gesetzestext lesen, die Gesetzesbegründung, wie sie sich aus den Protokollen der Abgeordnetendebatte ergibt, sowie die einschlägige Rechtsprechung höherer Gerichte.

    (1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    Ab „geeignet den öffentlichen Frieden zu gefährden“ nochmal langsam, kritisch lesen, Herr Keulenschwinger.

    • Zehsaar Says:

      o.k…..wer ist bitte der „Keulenschwinger?“…

    • Zehsaar Says:

      Der Blasphemie-§ wurde erstmals 1851 in das Preußische Strafrecht eingeführt und 1871 bereits als § 166 in das Reichsstrafrecht übernommen. – 1969 im Rahmen der 1. Strafrechtsreform wurde er neu gefasst. – In der 12. Wahlperiode – 1990 – 1994 haben die Grünen im Bundsstag beantragt, den 166 ersatzlos zu streichen….damit sind sie grandios gescheitert und haben es dann auch nicht mehr versucht……

      Für Ihren Hinweis, dass sich die Gesetzesbegründung aus den Protokollen der Abgeordnetendebatte ergibt, bitte ich um Ihre Quellenangaben.

      Der von Ihnen zitierte § 11 Abs. 3 StBG (Personen- und Sachbegriffe) regelt, wer nach deutschem Recht Berusrichter oder ehrenamtlicher Richter ist. – Was das mit § 166 StGB zu tun hat, erschließt sich mir nicht.

  16. Zehsaar Says:

    @Skydaddy…Dokumenta-Nachlese

    Die Doku. ist gestern zu Ende gegangen, trotz der Bürgschaft der Stadt Kassel und des Landes Hessen in unbekannter Höhe mit einem Defizit von 7 Mio EUR. – Immerhin waren – mit Athen – insgesamt 850.000 Besucher zu verzeichnen. – Z.Z. ist völlig unklar, ob die Doku. zukünftig überhaupt noch stattfinden wird und wenn ja,
    wohl nur in stark abgespeckter Form….

    Sie sollten also den Wiki-Eiintrag entsprechend korrigieren.

    Übrgens: Wenn Sie etwas über das Alte/Neue Testament erfahren wollen, sollten Sie bei Google eingeben:“Wieviele Autoren hatte das alte Testament?“ – Dann finden Sie ein Interview von Spiegel online mit Prof. Knauf, Uni Bern – er ist Prof. für „Das Alte Testament und
    biblische Umwelt “ – Ich würde mich freuen, wenn Sie dieses Interview in einem der nächsten Podcasts thematisieren würden.

  17. deradmiral Says:

    Dass ich der „geliebte“ Sudelbriefschreiben der Ketzer bin, hat mich freudig überrascht. -Diese unerwartete Ehre wird mir Mut und Ansporn für weitere Kommentare – wenn nötig – zu ALLEN kommenden Podcasts sein.

    Sie haben Sich doch mit der selben E-Mail angemeldet, mit der Sie Ihre Sudelbriefe schreiben und die sie auch noch privat in E-Mails mit mir und meiner Familie verwendet haben (wahrscheinlich unabsichtlich).

    Es ist ja typisch für Trolle, dass sie versuchen unter verschiedenen Identitäten Unruhe stiften. Der Verweis auf die Dokumenta ist eine Nebelkerze. Dass Atheisten (angeblich) weniger Moral zugetraut wird, ist ein Zeichen der Diskriminierung in der Gesellschaft. Schließlich verhalten sich Atheisten statistisch gesehen ethischer und spenden mehr (hierzu gibt es auch Untersuchungen).

    • Zehsaar Says:

      Richtig, allerdings haben Sie mich in einem Podcast öffentlich aufgefordert, meine Sudelbriefe nicht mehr an die Ketzer-E-mail zu schicken, sondern als Kommentar direkt an den Podcast. – Wie Sie unschwer erkennen können, habe ich diese Ihre Anregung aufgenommen und bin somit vom „Sudelbriefscheiber“ zum „Sudelkommentator“ mutiert, und ich werde diese neue Rolle zukünftig auch mit großer Begeisterung ausfüllen. – Ihr Vorwurf der verschiedenen Nicknames geht fehl, denn ich bin völlig konstant. Diese E-Mail habe ich nie und nimmer bei der Korrespondenz mit
      Ihnen oder Ihrer Familie benutzt…die habe ich mir extra und einzig für meine Sudelpost eingerichtet. Dass Sie meine E-mails und jetzt meine Kommentare als „Unruhestiftung“ auslegen, verwundert mich sehr. Offensichtlich ist Ihnen eine Auseinandersetzung mit dem Inhalt Ihrer Podcasts in der Öffentlichkeit des Internets peinlich, was ich ja voll und ganz verstehen kann…..

      Der Verweis auf die Dokumenta ist keine „Nebelkerze“, sondern der Beweis, dass Ketzer „Skydaddy“ keinen blassen Schimmer von der Finanzierung gemeinnütziger Organisationen sowie vom Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetzes hat, Sie offensichtlich auch nicht….

      Dass Atheisten weniger Moral zugetraut wird ist keine Diskriminierung, sondern das Thema eines Artikels in der Süddeutschen Zeitung, mit dem Sie sich offensichtlich nicht auseinandersetzen wollen. – Völlig richtig: SERIÖSE ATHEISTEN verhalten sich ethisch, zeugen Andersdenkenden Respekt und üben Toleranz. – Sie und Ihre Mitketzer sind keine Atheisten, sondern notorische „Blasphemiker“ – Sie selbst haben in einem Podcast verkündet, dass seriöse Atheistenverbände KEINE Blasphemie in ihren Reihen dulden und solche Mitglieder sofort rücksichtslos aus ihren Reihen entfernen….und das ist auch GUT so….

  18. deradmiral Says:

    Seriöse Atheistenverbände ohne Blasphemie? Kennen Sie nicht den „frechen Mario“ oder das „Ferkelbuch“ von Michael Schmidt-Salomon?

    Immer erst etwas frech behaupten und dann ablenken. Das ist auch eine Taktik…

    • zehsaar Says:

      Natürlich kenne ich den „Frechen Mario“ und das „Ferkelbuch“…die Zeitungen waren ja (im Jahr ?) voll davon. Allerdings beschäftige ich mich nicht mit Kinderbüchern. – Frage: Wie hoch waren denn die Auflagen beider Bücher? – Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Autor/Verlag sich damit eine goldene Nase verdient hat….und was hat das mit seriösen Atheistenverbänden zu tun?….und was habe ich frech behauptet und dann abgelenkt?…und was ist das für eine Taktik? – Erbitte höflichst Sachaufklärung…..

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.


%d Bloggern gefällt das: