Posts Tagged ‘Berlin’

S.21.1 Mit Mose und Luther durch Ostdeutschland: Das 11. Gebot beim Kirchentag 2017

1. Juni 2017

Philippe erzählt, wie er mit dem 11. Gebot von Berlin über Leipzig nach Wittenberg gepilgert ist, Mose und den nackten Luther im Schlepptau.

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Q.2 Dreister Dutzmann: Lobbybüro oder „Lehre aus dem Nationalsozialismus“?

19. November 2016

Prälat Martin Dutzmann, Cheflobbyist der Evangelischen Kirche in Berlin, beschreibt sein Büro als „Lehre aus der nationalsozialistischen Diktatur“. Dabei tut er so, als ob die Evangelische Kirche im Nationalsozialismus nicht „dicht genug am politischen Geschehen“ gewesen wäre und die Machenschaften der Nazis nicht genügend „kommentiert und begleitet“ hätte.

O-Ton Dutzmann:

„Die Dienststelle ist tatsächlich eine Lehre aus der nationalsozialistischen Diktatur und dem, was die Bekennende Kirche dort geleistet hat, bzw. was die Kirche auch schuldig ist. Und leitend war die Einsicht, dass wir doch sehr viel aufmerksamer und dichter am politischen Geschehen sein müssen und das kommentieren und begleiten müssen.”

Die unrühmliche Rolle der Evangelischen Kirche im Dritten Reich

(Aufgenommen am 19.11.2016 von Matthias.)

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Ketzer Spezial: Arik Platzek über die Kirchensteuer-Rasterfahndung

19. September 2015

In Teil 2 des Interviews spricht Arik Platzek darüber, wie die Kirche in Berlin Getaufte aufspürt und rückwirkend Kirchensteuer kassiert.

Das Interview steht hier zum Download bereit und kann auch gleich hier angehört werden:

Kein Austrittsvermerk, keine Chance: Kirche fordert vierstelligen Betrag

5. September 2015

Wenn es ein Thema gibt, das beweist, dass die Kirche nicht von sich aus auf etwas verzichtet – etwa aus Anständigkeit –, sondern nimmt, was sie kriegt, solange sie damit durchkommt, dann ist es die sogenannte „Rasterfahndung“ nach Getauften, die ihren Kirchenaustritt nicht belegen können und dann rückwirkend zur Kirchensteuer herangezogen werden. Jedenfalls in der Evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg.

Erst letztes Jahr hatten wir im Ketzerpodcast den Fall besprochen, bei dem ein zugezogener Franzose Kirchensteuer zahlen musste. Die Kirche hatte herausgefunden, dass er getauft war.

Dieses Jahr wurde bekannt, dass der italienische Bayern-München-Spieler Luca Toni 1,56 Millionen Euro Kirchensteuer nachzahlen musste. Der wusste offenbar (und verständlicherweise) gar nicht, dass er hier kirchensteuerpflichtig ist. Im Fall Luca Toni geht der Streit allerdings nicht um die Kirchensteuer an sich, sondern um die Frage, ob der Spieler die Kirchensteuer nun selbst bezahlen muss oder sein damaliger deutscher Verein.

Das Problem für getaufte Ausländer ist, dass sie in ihren Heimatländern gar keinen Kirchenaustritt erklären können, weil dieser eine deutsche Spezialität ist, die erst durch den staatlichen Kirchensteuereinzug erforderlich wird. Und durch den Umstand, dass der Staat die Taufe – auch im Ausland – als immerwährenden Grund für die Mitgliedschaft akzeptiert.

Aber auch für Deutsche ist diese Rasterfahndung ein Problem, insbesondere für ehemalige DDR-Bürger. Dort war ein Kirchenaustritt mangels Kirchensteuer nicht nötig, und wenn jemand doch austrat, gab es keinen Grund, die Austrittserklärung aufzubewahren. Das rächt sich jetzt, wo die ehemaligen DDR-Bürger nicht mehr in einem „Unrechtsstaat“, sondern im „Rechtsstaat“ leben … (more…)

36.3 Rasterfahndung: Kirchensteuer für zugezogene Ausländer

27. März 2015

Die Ketzer über den Umstand, dass zugezogene Ausländer in Deutschland ohne ihr Wissen zur Kirchensteuer herangezogen werden, wenn sie getauft sind.

(Aufgenommen mit Matthias, Christian, Philippe und Nico am 08.03.2015.)

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