89.5 Hilft Religion WIRKLICH in der Krise? (feat. Irene Dingel)

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Kriegen wir bald die Heinsberger Passionsfestspiele? Matthias hat den Verdacht, dass Atheisten mit Krisen besser umgehen als Gläubige.

Aufgenommen am 03.05.2020 mit Matthias, Christian, Nico und Jan.

Der Podcast kann hier abonniert werden, der Beitrag kann hier heruntergeladen oder direkt angehört werden:

Ein Live-Mitschnitt der kompletten Folge 89 ist hier verfügbar.

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3 Antworten to “89.5 Hilft Religion WIRKLICH in der Krise? (feat. Irene Dingel)”

  1. Christian Says:

    Beim Hören dieser Episode sind mir ein paar Querverweise eingefallen:
    https://www.heise.de/tp/news/Religioese-Menschen-zeigen-weniger-Mitleid-gegenueber-Mitmenschen-als-Atheisten-2029947.html (wenn es jemandem schlecht geht, hat es bestimmt einen guten Grund. Geschieht ihm bestimmt recht! Und ich kann auch getrost gegen meine moralischen Vorstellungen handeln, es hat bestimmt einen Sinn. Ich kann also beruhigt hedonistisch handeln) und der Survivorship Bias bei den erfolgreichen Missionaren: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Survivorship_Bias

  2. Martin Says:

    Ich denke nicht, das Atheisten (z.B. bei der Bundeswehr) keine Krisenintervention brauchen. Atheisten haben genauso ethische Werte z.B. im Bezug auf töten. Ebenso haben sie Angst wenn sie beschossen werden und trauern wenn Kameraden verletzt oder getötet werden. Eine posttraumatische Belastungsstörung ist wohl kaum an einen Glauben gebunden. Nur werden Atheisten schmerzlich vernachlässigt. Es wird ihnen kein Beistand zur Seite gestellt. Was ich unerträglich und Menschenverachtend finde.

    Viele Grüße, Martin

    • Skydaddy Says:

      Das ist bei der Bundeswehr wir üblich geregelt: Wo die Militärgeistlichen schon mal da sind, sind sie auch gleich die seelsorgerlichen Ansprechpartner für alle anderen Soldaten. Außer liberalen und orthodoxen Juden, die haben ja seit neuestem ihre jeweils eigenen Militärrabbiner.

      Es stimmt natürlich, dass alle Soldatinnen und Soldaten die gleichen Bedürfnissen haben. Nur: Mit der Einrichtung der Militärseelsorge wird eben implizit zugegeben, dass die CHRISTLICHEN Soldatinnen und Soldaten irgendwie einen MEHRBEDARF haben. Und offiziell ist es gerade dieser RELIGIÖS-seelsorgerliche Bedarf, der die Einrichtung (d.h. staatliche Bezahlung) der Militärseelsorge rechtfertigen soll.

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