S.19 Bett to the Bone: Täuscht der Kirchentag die Öffentlichkeit?

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Matthias hat den Eindruck, dass der Kirchentag die Öffentlichkeit seit 2015 über den Erfolg der „Bettenaktion“ täuscht. Außerdem:

28:45 Podiumsveranstaltung „Dialog mit Humanisten“ feat. Michael Schmidt-Salomon und Carsten Frerk (https://goo.gl/bVDu6S)
34:09 fragmentierter Kirchentag
38:11 Humanistentag vom 15.-18- Juni in Nürnberg (https://www.ht17.de)
40:05 geplante Aktionen des 11. Gebots. (http://11tes-gebot.de)

Der Podcast kann hier abonniert werden, der Beitrag kann hier heruntergeladen oder direkt angehört werden:

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3 Antworten to “S.19 Bett to the Bone: Täuscht der Kirchentag die Öffentlichkeit?”

  1. user unknown Says:

    Also ein wenig Kritik. Ich habe, weil der Anfang so dahinplätschert mit den Besucherzahlen, nebenbei das Netz durchpflügt und muss dabei wohl den springenden Punkt zu Betten verpasst haben.

    Erst erliegen sie ihrem Größenwahn, später wollen sie nicht zugeben, dass sie gescheitert sind?

    Ja, ich könnte es auch noch mal hören, aber jetzt läuft noch der nackte Luther, danach wartet LNP222 (nicht in diesem Podcast) auf mich und die Gefahr wäre ja wieder groß, in Gedanken abzuschweifen.

    Eigentlich habe ich nichts gegen ausschweifende Betrachtungen aber hier kam es einfach nicht auf den Punkt. Oder es hätte einer Zusammenfassung am Schluss bedurft, vielleicht.

    Inhaltlich will ich aber noch beisteuern, dass 20% Evangelische von 3,5 Mio. wohl immer noch die Stadt mit den meisten Protestanten in Deutschland ergeben müsste. Hamburg dürfte ähnlich viele Protestanten haben, Köln ist in katholischer Hand wie auch München, mit Frankfurt ist man schon bei der Einwohnerzahl drunter.

    Theoretisch sollte die Zahl der Besucher grob proportional zur Zahl der bereitgestellten Betten schrumpfen, außer der Wohnraum, den der Durchschnittschrist hat, schrumpft mit der Zeit, oder die Teilungsneigung der Gläubigen nimmt ab. Oder sie ist regional-mentalitätsabhängig.

    Zum Motto: „Du siehst mich“

    Kleine Blog-Cartoon-Eigenwerbung:
    https://demystifikation.wordpress.com/2017/05/23/du-mich-auch/

    Halbgeschwister: Also die Argumentation mit der Fruchtbarkeit unter Halbgeschwistern unterstellt ja, da Abrahm eine historische Figur ist. Eine Märchenfigur kann ja Kinder bekommen, wann immer der Autor will.
    Es bleibt also herauszuarbeiten, wozu die Story dient, was der didaktische Grund für die Leihmutter ist. 🙂

    • Skydaddy Says:

      Interessante Anmerkungen, danke!

      Auf den Punkt gebracht, hat der Kirchentag entweder selbst eine irreführende Pressemitteilung veröffentlicht, oder er hat sich (offenbar ganz gezielt) so irreführend ausgedrückt, dass zwei Kirchenseiten meldeten: „Kirchentag: Alle 12 000 Privatquartiere gefunden!“ (hier, hier)

      Der Kirchentags-Geschäftsführer wird mit den Worten zitiert: „Das 12.000-Betten-Ziel ist erreicht!“

      Tatsächlich wurde das Ziel von 12.000 Betten NICHT erreicht. Ich vermute aufgrund der veröffentlichten Zahlen, dass etwa 11.000 Betten gefunden wurden. Tatsächlich war wohl sowohl das Bettenangebot als auch die Nachfrage niedriger, so dass trotzdem ausreichend Betten verfügbar sind. Aber das hätte wohl nicht so gut geklungen.

      Dem Kirchentag zufolge hängt die Nachfrage nach den Privatquartieren auch davon ab, wie viele Leute bei Bekannten übernachten. Rein statistisch wird es in Berlin natürlich mehr Bekannte geben als in Städten, die nur ein zehntel so viele Einwohner haben.

      Berlin wurde in der Antwort des Kirchentages ausdrücklich NICHT als evangelische Hochburg bezeichnet, offenbar war es dort – wie schon in Stuttgart – schwieriger, Betten zu finden, als woanders. (Das könnte freilich auch mit einer generell abnehmenden Bereitschaft zu erklären sein.)

      Die Geschichte von Abraham und Sara funktioniert auch, wenn sie komplett fiktional ist.

  2. user unknown Says:

    Danke für die Antwort. Ich muss jetzt aber los zum Pariser Platz, mal sehen ob Luther und Moses noch da sind. 🙂

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