81.2 Rückgratlose Journalisten: Bibelarbeit mit Anja Reschke und Hans Leyendecker

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Auf dem Kirchentag 2019 sprachen die NDR-Journalistin Anja Reschke und der frühere investigative Journalist Hans Leyendecker (DER SPIEGEL, Süddeutsche Zeitung) über die Geschichte von Abraham und Isaak. Statt den religiösen Fanatismus dieser Geschichte klar zu kritisieren, versuchten Reschke und Leyendecker, allerlei Erbauliches aus dem Text herauszulesen. Auf die gleiche Weise könnte man freilich auch aus Hitlers “Mein Kampf” noch “Erbauliches” herauslesen …

Aufgenommen am 23.06.2019 mit Matthias, Christian und Nico.

Der Podcast kann hier abonniert werden, der Beitrag kann hier heruntergeladen oder direkt angehört werden:

Ein Live-Mitschnitt der kompletten Folge 81 ist hier verfügbar.

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3 Antworten to “81.2 Rückgratlose Journalisten: Bibelarbeit mit Anja Reschke und Hans Leyendecker”

  1. Barney Says:

    Ich kann in dieser Geschichte auch wenig erbauliches finden. Diese seltsamen Vergleiche zwischen dem dritten Reich und dieser Geschichte sind absolut grotesk. Man kann gegen vieles opponieren, aber nur ein völlig wahnsinniger Mensch würde gegen ein allmächtiges Wesen in den Widerstand gehen. Das ist doch der aussichtsloseste aller Kämpfe.

    • deradmiral Says:

      Ich lasse mich lieber als wahnsinnig bezeichnen als als rückgratlos und kriecherisch.

    • Skydaddy Says:

      @deradmiral: Ich denke, was Barney meint, ist: INNERHALB des Biblischen Weltbildes weiß Abraham, dass Gott ihn und seine Familie strafen und quälen kann, wie er will. Abraham hat ja vor der Isaak-Geschichte bereits mit angesehen, wie Gott Sodom und Gomorrha durch Feuer vom Himmel zerstört hat. Innerhalb dieses Weltbilds wäre es tatsächlich am vernünftigsten und am humansten, den eigenen Sohn zu opfern, da Gott sonst zweifellos noch größeres Unheil als Strafe anrichten würde.

      Wir Ketzer hingegen opponieren ja sozusagen gegen einen Gott, der nichtexistent ist und daher keine Bedrohung darstellt. Unser Rückgrat bezieht sich darauf, dass wir uns nicht für dumm verkaufen lassen, auf unseren Verstand vertrauen, und uns gegen die herrschende Meinung wehren.

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