78.4 Die Atheisten und das Bonobo-Buch

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In dieser epochalen Folge besprechen die Ketzer Frans de Waals Buch “The Bonobo and the Atheist” (Der Mensch, der Bonobo und die Zehn Gebote: Moral ist älter als Religion) und diskutieren ihre eigenen Überlegungen zur Entstehung und Festsetzung von Moral und Ethik.

Aufgenommen am 03.03.2019 mit Matthias, Christian, Nico und Jan.

Der Podcast kann hier abonniert werden, der Beitrag kann hier heruntergeladen oder direkt angehört werden:

Ein Live-Mitschnitt von Folge 78 ist unter http://mixlr.com/ketzerpodcast/showreel/ verfügbar. Oder hier.

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7 Antworten to “78.4 Die Atheisten und das Bonobo-Buch”

  1. martin112 Says:

    Bobobo oder Bonobo, Wortwitz oder Tippfehler?

    • Skydaddy Says:

      Affenkacke … ein Tippfehler, der in alle Kanäle (Blog, Podcast, YouTube) reinkopiert wurde … Danke für den Hinweis! (Sollte jetzt berichtigt sein.)

  2. Gou Says:

    Zwei Sachen: Stimmt, die idee von den Hippy Bonobos kommt von Studien mit Affen in Gefangenschaft und Überfluss. In der Natur sind sie aggressiver und es kommt auch zu Gebietssteit mit anderen Gruppen.

    Zu dem Gedankenspiel mit den 5 Patienten und dem einen der für sie sterben muss.Nimmt man den Arzt aus den Gedankenspiel und die Patienten würden das unter sich ausmachen dann wäre es nur wie das Strohalm ziehen bei Matrosen in Seenot und es wäre nicht eindeutig moralisch falsch.

    • Skydaddy Says:

      Ich nehme an, bei dem Matrosenbeispiel muss sich einer opfern, damit nicht alle sterben müssen? Das wäre allerdings ein entscheidender Unterschied: Alle Matrosen würden dabei den sicheren Tod gegen ein geringeres Todesrisiko eintauschen, von daher haben auch alle einen Anreiz, sich darauf einzulassen. Im Wartezimmer hat aber der Gesunde überhaupt keinen Anreiz, sich auf die lebende Organspende einzulassen.

      • gou Says:

        Sie würden wenn sie wüssten das sie alle sonst bald alle sterben. Natürlich muss be jeden Patienten ein anderes Organ versagen damit die Sache aufgeht. Oder jemand meldet sich freiwillig. Problematisch sicher aber an sich nicht unmoralisch.

        Was ich meine ist: das Problem ist das einer über Leben und Tod entscheidet und nicht die Utilitarische Idee selber.

    • sputnic Says:

      Doch, Problematisch ist äquivalent zu Unmoralisch. In der Tat, einer muss entscheiden, und der ist immer Korrumpierbar. Angenommen, es gäbe einen unkorrumpierbaren Computer (was man rein logisch widerlegen kann), was dann? Ich bekomme einen Anreiz, mich selbst zu infizieren, um einerseits nicht spenden zu müssen und in dem wissen, im zweifel jederzeit zur Not neue Organe zu bekommen. Das ist der Knackpunkt

  3. sputnic Says:

    Die Typische Haltung von Philosophen bei Ethik ist Utilitarismus + Zusatzannahmen, um alles zu vermeiden, was dem Bauchgefühl widerspricht und was sie nicht verstanden haben

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