S.26 Die Bibel und das Grundgesetz (mit Marc Niedermeier von AWQ.de)

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Die Evangelische Kirche in Sachsen behauptet, das Grundgesetz speise sich aus der Bibel, und stellt dazu Artikeln des Grundgesetzes Verse aus der Bibel gegenüber. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, wie sehr diese Bibelstellen aus dem Kontext gerissen sind, und dass sich die gesellschaftliche Relevanz der Bibel gerade in der sächsischen Landeskirche viel deutlicher in Form von Homophobie zeigt.

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15 Antworten to “S.26 Die Bibel und das Grundgesetz (mit Marc Niedermeier von AWQ.de)”

  1. Zehsaar Says:

    @Skydaddy

    Ihre Behauptung, die Evangelische Kirche in Sachsen behaupte, das Grundgesetz speise sich aus der Bibel, ist falsch. – Richtig ist, dass die Aktion “ wählerisch- sein.de“ auf der Initiative von SECHS
    Privatleuten beruht, deren Namen und beruflichen Tätigkeiten einzeln aufgeführt sind.

    Sinn und Zweck dieser Aktion ist einzig und allein, speziell junge Wähler – besonders Erstwähler – aufzufordern, ihr Wahlrecht auch auszuüben….das machen alle Politikerr, Pfarrer und Priester in den Kirchen, Journalisten in Presse, Funk und Fernsehen und…und..und
    Aber….der Ketzerhäuptling Skydaddy akzeptiert das nicht, wahrscheinlich ist er sauer, dass er in Singapur von der Wahl in D ausgeschlossen ist und für die Briefwahl kein Porto ausgeben will geschweige denn die Kosten für einen Flug zum Wahltag nach D. (?)

    Das Grundgesetz gibt es seit 1949…die Bibel wurde vor etwa 5000 bis 1500 Jahren geschrieben…wenn evangelische Christen hier einen Zusammenhang herstellen, so ist das ihr gutes Recht der
    „Freien Meinung“ gemäß Artikel 5 Grundgesetz. – Dass ausgerechnet selbsternannte Atheisten/Blasphemiker darauf abfahren, ist Schwachsinn hoch 3…und eine Missachtung des Art. 5 – „Freie Meinungsäußerung“, den sie natürlich für sich selbst nachdrücklich reklamieren.

    Da behaupten Sie, Bischöfe hätten sich gegen das Grundgesetz gestellt und Adenauer hätte sie erst zur Ordnung rufen müssen…
    WELCH EIN SCHWACHSINN!!! – Das Grundgesetz wurde vom sog. „Parlamentarischen Rat“ erarbeitet, SIEBENUNDSIEBZIG Mitglieder ALLER Parteien, auch der Kommunisten, und Adenauer war einer von ihnen…

    Natürlich ist das Grundgesetz christlich geprägt. – Artikel 3 – Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich basiert auf dem christlichen Grundsatz „Vor Gott sind alle Menschen gleich“ –

    Auch wenn es den Ketzern nicht passt, schützt das Grundgesetz die Religionen: Artikel 4: Die Freiheit des Glaubens ist unverletzlich – Artikel 7 (3) Der Religionsunterricht ist in öffentlichen Schulen Lehrfach. – Artikel 137 (3) Jede Religionsgemeinschaft regelt und ordnet ihre Angelegenheiten SELBSTÄNDIG. – (6) Die Religionsgemeinschaften, welche Körperschaften des öffentlichen Rechts sind, sind berechtigt, STEUERN zu erheben.

    Natürlich wird Ihnen auch entgangen sein, dass die ethisch moralischen Grundlagen der „Sozialen Marktwirtschaft“ auf der christlichen Soziallehre beruhen und von dem Jesuitenpater Oswald von Nell-Breuning, Professer an der Jesuiten Uni „Sankt Georgen“ in Frankfurt/Main, wo auch Papst Franziskus studiert hat, auf Grund der Bitte von Adenauer erarbeitet wurden.

    Ich bin gespannt auf Ihre nächste Gehirnblähung in dieser Sache…

    • Zehsaar Says:

      Na bitte…Sie schreiben, Adenauer musste die Bischöfe erst „überzeugen“, und so steht es auch im Artikel, für dessen Zusendung ich Ihnen herzlich danke! – Im Podcast sagen Sie: Adenauer musste da erst ein MACHTWORT sprechen, und das ist wohl das, was SIE unter Überzeugung verstehen.(???) – ICH nicht!

      Der spätere Bundespräsident Heuss hat die Bischöfe und sonstige Kirchenvertreter genial ausgetrickst: Er hat vorgeschlagen, die Kirchenartikel der Weimarer Verfassung wortgetreu zu über nehmen, und so geschah es ja auch. Dann war Ruhe, denn diesen Artikeln hatten die Kirchen ja schon 1919 zugestimmt….

      Seine CSU-Schwester in Bayern konnte er trotz eifrigen Bemühens nicht überzeugen….zusammen mit den KOMMUNISTEN hat Bayern als einziges Bundesland – BIS HEUTE – gegen das Grundgesetz, bayrisch: „Bonner Verfassung“ gestimmt. Da aber zur Annahme nur eine 2/3 Mehrheit erforderlich war, war das GG trotzdem für die gesamte Republik verbindlich angenommen, auch für Bayern.

      Der Schutz für Ehe und Familie hat nichts mit Religion zu tun.

      Warum Heuss die Idee mit der Weimarer Verfassung hatte…siehe weiter oben…..

      Trennung von Staat und Kirche….hätte ich nicht besser formulieren können…..

      Thema Religionsunterricht: Volle Zustimmung meinerseits….

      Lob und Anerkennung meinerseits für Ihre Fleißarbeit, den Artikel extra abzuschreiben….aber ein LINK hätte natürlich auch vollkommen genügt…oder muss ich etwa nachprüfen, ob Sie auch
      „textgetreu“ abgeschrieben haben? Na ja, werde Ihnen im vorliegenden Fall mal vertrauen….

  2. Skydaddy Says:

    Hier der Hintergrund zu Adenauer und den Bischöfen, ein Text der Katholischen Nachrichtenagentur KNA zur 60-jährigen Verabschiedung des Grundgesetzes. Da ich den Artikel nur noch im Google-Cache gefunden habe, poste ich ihn hier zu Dokumentationszwecken in voller Länge:

    (Update: Der Artikel ist hier doch noch verfügbar.)

    Adenauer musste die Bischöfe erst überzeugen
    Bonn. Es drohte eine Zerreißprobe: Im Frühjahr 1949 waren die katholischen Bischöfe in der Bundesrepublik kurz davor, das neue Grundgesetz abzulehnen. Insbesondere die Frage nach dem Einfluss von Eltern und Kirchen auf das Schulwesen hatten die Väter der Verfassung nicht nach den Vorstellungen der Bischöfe gelöst.

    Für die katholische Kirche war die Großwetterlage günstig: Nach Meinung der Deutschen war sie weithin unbelastet aus der NS-Zeit hervorgegangen. Das sollte sich auch im Rechtssystem der Bundesrepublik niederschlagen. Sozialdemokraten und Liberalen ging der Einfluss der katholischen Kirche dagegen viel zu weit. Sie bemängelten, das Grundgesetz sei „im Schatten des Kölner Doms“ entstanden.

    Kompromisse auf allen Seiten
    Als die Verfassungsdebatte nicht im Sinn der Kirche verlief, mobilisierten die Bischöfe die Gläubigen. Dass sie dann doch kein Nein zum Grundgesetz formulierten, war auch ein Verdienst Konrad Adenauers. Der Präsident des Parlamentarischen Rats warb in einem Brief an die Oberhirten für einen Kompromiss. Er bedauerte, dass SPD und Liberale die Wünsche der Kirche abgelehnt hätten. Aber deshalb dürfe man nicht gegen das Grundgesetz insgesamt sein. Denn sonst riskiere man den Vorwurf, „in der schlimmsten Notzeit des deutschen Volkes gegen dessen Interessen gehandelt zu haben“. Als das Grundgesetz dann am 23. Mai 1949 verkündet wurde, erklärten die Bischöfe zwar, dass der gute Christ Änderungen erstreben müsse, aber sie nahmen die Verfassung hin.

    Letztlich mussten alle Seiten Kompromisse machen: Vor allem die Absicht der Kirche, die Regelungen des 1933 mit Hitler geschlossenen Reichskonkordats ins Grundgesetz aufzunehmen, erregte heftigen Widerspruch. Als Ausweg bot sich an, das Abkommen in die Übergangsbestimmungen des Grundgesetzes einzubauen, ohne es konkret zu erwähnen.

    Schutz für Ehe und Familie
    Auch in der Frage des Elternrechts gab es einen Kompromiss: Ehe und Familie wurden ausdrücklich unter Schutz gestellt. Das Elternrecht auf Erziehung aber wurde nicht festgeschrieben. Der Konflikt um die Frage, ob Kinder in konfessionell einheitlichen Bekenntnisschulen oder in Gemeinschaftsschulen unterrichtet werden sollten, beschäftigte die Bundesrepublik noch Jahrzehnte. Das Grundgesetz verschob das Problem und erklärte die Länder zu ausschließlichen Trägern der Kulturhoheit und des Schulwesens.

    Darüber hinaus hatten die Kirchen beträchtliche Erfolge vorzuweisen: Die Anrufung Gottes in der Präambel des Grundgesetzes sollte jedem neuen Totalitarismus vorbeugen. Dem späteren Bundespräsidenten Theodor Heuss (FDP) kam die Idee, die Kirchenartikel der Weimarer Verfassung von 1919 einfach ins Grundgesetz zu übernehmen. Diese Artikel garantieren doppelte Religionsfreiheit: die Freiheit, sich religiös zu betätigen, und die Möglichkeit der Bürger, frei von Religion bleiben zu können.

    Besondere Trennung von Staat und Kirche
    Festgeschrieben wurde ein besonderes Modell der Trennung von Staat und Kirche: Die weltanschauliche Neutralität bedeutet keine religiöse Gleichgültigkeit des Staates. Sie wird vielmehr als positive Neutralität verstanden. Der Staat, so hieß das, könne nur ein Mindestmaß an Normen setzen – weitergehende Werte müssen andere vermitteln.

    Konkret bedeutet das: Der Staat finanziert bis auf den heutigen Tag zu großen Teilen kirchliche Schulen, Krankenhäuser, Kindergärten und Sozialeinrichtungen. Die Seelsorge in Bundeswehr, Krankenhäusern und Strafanstalten wird gewährleistet. Theologische Wissenschaft und Ausbildung finden an staatlichen Universitäten statt.

    Thema Religionsunterricht
    Auch der Religionsunterricht wurde abgesichert: „Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach“, heißt es in Artikel 7. Eine Einschränkung gibt es allerdings. Nach Artikel 141 findet diese Vorschrift „keine Anwendung in einem Lande, in dem am 1. Januar 1949 eine andere landesrechtliche Regelung bestand“. Diese „Bremer Klausel“ bezog sich vor allem auf das Bundesland Bremen. Mittlerweile berufen sich auch Brandenburg und Berlin darauf, um andere Formen des Ethikunterrichts anzubieten.

    Text: KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH
    22.05.2009

  3. Skydaddy Says:

    An die hier Mitlesenden:

    Zehsaar, der Sudelbriefschreiber, verbreitet mal wieder Fake News.

    Natürlich handelt es sich bei wählerisch-sein um eine Aktion der Evangelischen Jugend Sachsen und der Evangelischen Jugend Oldenburg.

    Im Impressum der Website steht die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens als Herausgeber und das Landesjugendpfarramt Sachsens als verantwortlich für den Inhalt.

    Und die auf der Infoseite genannten Personen Initiatoren sind keine Privatleute, sondern Kirchenmitarbeiter:

    Tobias Bilz, Landesjugendpfarramt Sachsense
    Eva Brackelmann, Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen
    Tabea Köbsch, Öffentlichkeitsarbeit des Landeskirchenamtes Sachsens
    Christian Kurzke, Evangelische Akademie Meißen
    Dr. Erik Panzig, Evangelische Erwachsenenbildung
    Jan Witza, Landesjugendpfarramt Sachsens

    Farina Hubl, Landesjugendpfarramt Oldenburg
    Lucas Scheel, Landesjugendpfarramt Oldenburg

    Wenn Zehsaar hier weiter Unwahrheiten verbreitet, werde ich ihn sperren.

    • zehsaar Says:

      Meine „Fake News“ haben Sie mit gequirltem „Bullshit“ beantwortet!

      In Ihrer Anmoderation zu diesem Ketzerbeitrag haben Sie im ersten Satz ausgeführt, dass die „Evangelische Kirche in Sachsen“ behauptet, das Grundgesetz speise sich aus der Bibel. – Nun korrigieren Sie sich und bestätigen meine Aussage, dass es sich tatsächlich um die „Evangelische Jugend Sachsen“ handelt, und eben nicht um die Amtskirche..

      Die Evangelische Jugend in S, (evjusa) ist eine kirchenunabhängige Jugendorganisation mit folgendem „Mission Statement“ (wenn Sie nicht wissen, was das ist, erkläre ich es Ihnen gern)

      1. Wir sind Christen . Wir glauben an Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.

      2. Wir sind „ehrenamtlich“. Wir engagieren uns in Gemeinde, Kirche uns Gesellschaft.

      3. Wir sind politisch. Wir vertreten die Interessen der evangelischen Jugend in der Kirche, Gesellschaft und Politik.

      4. Wir sind vernetzt. Wir gehören als Christen zusammen. Dieses Bewusstsein wollen wir in der sächsischen Jugendarbeit fördern und stärken.

      Oberstes Gremium ist die Landesjugendkammer, die sich aus den Vertretern der Bezirksjugendkonvente zusammensetzt.- Die Koordinierungsstelle ist das Landesjugendpfarramt. – Die Leitung haben Gesine Vogel und Tobias Bilz. – Die Homepage:der Organisation: http://www.evjusa.de/

      Es ist völlig klar, dass die offiziellen Printmedien der ev. Kirche in Sachsen von den Aktivitäten kirchennaher Organisationen berichten, wer denn sonst?? – Im Impressum haben Sie übersehen,
      dass der Herausgeber keinerlei Haftung für die Beiträge übernimmt.

      Die von Ihnen namentlich genannten Damen und Herren sind – soweit sie nicht ehrenamtliche Mitglieder der Landesjugendkammer sind – ANGESTELLTE der sächsischen Landeskirche. Als solche haben Sie überhaupt keine Rechtsgrundlage, sich in der Öffentlichkeit (des Internets) zu Fragen ihres ARBEITGEBERS zu äußern. – Dies bleibt einzig und allein den Pfarrern, den Kirchen- und Oberkirchenräten sowie den Bischöfen vorbehalten. Folgerichtig tun sie das im hier vorliegenden Fall als Mitglieder der
      Jugendorganisation. – In der freien Wirtschaft darf sich z.B. ein Buchhalter auch nicht öffentlich über Belange seines Arbeitgebers auslassen…dass bleibt den „Leitenden“ überlassen…vom Prokuristen und höher…

      Mit Ihrem „Bullshit“ haben Sie erneut unter Beweis gestellt, dass Ihnen jegliches quantitative und qualitative Verständnis für Zusammenhänge in den christlichen Kirchen und ihren Organisationen fehlt.

      Sollten Sie mich sperren, werde ich umgehend bei der Staatsanwaltschaft Freiburg Strafantrag gegen Sie und Ihre 3 Mitketzer wegen Blasphemie in Tateinheit mit der Beleidigung von kirchlichen Amts- und Würdenträgern stellen. – Zur Sache vernommen werden SIE dann in den Räumen der deutschen Botschaft in Singapur, 50 Raffles Place #12-00 Singapore Land Tower, Singapur 048623….

      • Skydaddy Says:

        Der Initiator der Aktion, Jan Witza, hat jedenfalls keinen Anstoß daran genommen, dass ich die Aktion ihm gegenüber der Evangelischen Landeskirche zugeordnet habe. Er hat sich lediglich dagegen verwehrt, dass es sich um Eigenwerbung handele.

        Wenn Sie mich daher überzeugen wollen, schlage ich vor, Sie bitten Herrn Witza, mir zu bestätigen, dass Ihre Auffassung korrekt ist.

        Wenn Sie der Auffassung sind, dass wir Straftaten verüben, sollten Sie nicht zögern, uns anzuzeigen.

        Allerdings sollten Sie bei der Gelegenheit auch gleich prüfen, ob Ihre bisherige Kommunikation mit uns nicht auch Grund für eine Selbstanzeige ist.

    • Zehsaar Says:

      Ich SIE überzeugen? – Sie haben Bullshit geschrieben. Nicht die Sächsische Amtskirche hat die Wahl-Initiative gestartet, sondern die ev. Jugendorganisation, was Sie dann ja auch selbst bestätigt haben. – Was Herr Witza dazu sagt, ist mir völlig Schnuppe….

      Eine Selbstanzeige gibt es primär nur im Steuerstrafrecht gemäß § 371 Abgabenordnung (AO) – Eine Selbstanzeige im allgemeinen Strafrecht führt u.U. zur Strafmilderung wegen tätiger REUE…

      Sorry, aber Ihre Allgemeinbildung ist gleich NULL….

  4. Die Bibel und das Grundgesetz: Analyse von #wählerischsein - Answers Without Questions Says:

    […] Beitrag im Ketzerpodcast gibts auch hier zum Nachhören und […]

  5. Knut Says:

    Lieber Matthias,

    nachdem du nun ja aus so berufenem Mund einen Verriss deiner Allgemeinbildung hinnehmen musstest, ist es mir ein Bedürfnis, dem noch ein energisches „Weiter so“ hinzuzufügen!

    Ich hielt den Sudelbriefschreiber immer für eine Art dramaturgisch notwendige Fiktion, die den Spannungsbogen zwischen Ketzern und Traumtänzern schlagen sollte. Aber nachdem ich nun die geschliffenen Manieren und die intellektuell bemerkenswerte Argumentation erleben durfte, ist völlig klar, dass man solche Charaktere nicht faken kann. Es gibt ihn also wirklich. Was nach meiner persönlichen Meinung das Wort von der Krönung der Schöpfung zumindest einer kritischen Hinterfragung anheim stellt.

    Als Diplom-Kaufmann und vermutlicher Zahlenliebhaber wirst du möglicherweise das Ergebnis einer Kleinen Anfrage bezüglich der Verurteilungen nach §166 StGB unterhaltsam finden, zumindest im Hinblick auf deine Chancen bei der angedrohten Strafanzeige wegen Blasphemie: dipbt.bundestag.de/doc/btd/16/035/1603579.pdf

    Ja, da kannst du dich warm anziehen! 😉

    Abgesehen davon wieder einmal Dank für eine informative Folge Ketzerpodcast!

  6. Skydaddy Says:

    Lieber Knut,

    vielen Dank für die aufmunternden Worte!

    Dass wir Ketzer oft als das Gegenteil von Gläubigen betrachtet werden, heißt nicht, dass wir statt eines imaginären Freundes einen imaginären Feind hätten …

    Ich persönlich setze ja darauf, dass ich für meine Blasphemie genausowenig haftbar gemacht werden kann, wie Bischof Overbeck („Ohne Religion und ohne gelebte Praxis von Religion gibt es kein Menschsein.“) seinerzeit für Volksverhetzung, weil wir ja beide vom Ausland aus agierten, obwohl unsere Beiträge in Deutschland abrufbar sind.

    Die Kleine Anfrage ist ja schon etwas älter, aber was mir Mut macht (und den Sudelheini sicher ärgert) ist, dass Albert Voß mit seinem „Spruchtaxi“ ebenfalls freigesprochen wurde. Dessen Sprüche sind ja noch unflätiger – was allerdings daher kommt, dass sie aus der Bibel und von Luther stammen.

    • Zehsaar Says:

      Sehr gut, dass Sie ÖFFENTLICH Ihre Straftat „Blasphemie“ selbst bestätigen. – Diese Straftat begehen Sie als deutscher Staatsbürger im Ausland, das schützt Sie im Inland nicht vor Strafe.

      Fake News: Albert Voß wurde wegen „Gotteslästerung“ zu einer Geldstrafe verurteilt, die gegen eine Zahlung von 500 Euro zur Bewährung ausgesetzt wurde. Dieser niedrige Betrag orientierte sich an dem geringen Netto-Einkommen des Herrn Voß.

      Sorry, aber der „Sudelheini“ ärgert sich nicht, er wundert sich nur, wie ein erwachsener Akademiker in der Öffentlichkeit des Internets solch einen Müll produzieren kann….

    • Skydaddy Says:

      Stöhn …

      Von einem Katholiken kann man natürlich nicht erwarten, dass er auf der Höhe der Zeit ist …

      Albert Voß wurde im Februar 2016 auf Bewährung zu 30 Tagessätzen von je 100 Euro verurteilt, plus einer Bewährungsauflage von 500 Euro.

      Ein Jahr später wurde er in zweiter Instanz freigesprochen.

      Wie Sie auch hätten sehen können, wenn Sie meinem Link unter „freigesprochen“ gefolgt wären …

      Bin schon gespannt, was Sie sich jetzt wieder ausdenken, um „recht zu behalten“ …

      • Zehsaar Says:

        Es geht mir nicht darum, RECHT zu haben, ich habe einen Artikel der Welt zitiert, offensichtlich falsch, und so nehme ich mein diesbezügliches Zitat mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück…SIE hatten RECHT! – Zufrieden????

  7. deradmiral Says:

    Im Übrigen werden wir hier keine Kommentare veröffentlichen, in denen wir als Straftäter bezeichnet werden (einer vom Sudelkommentierer ist ja noch in der Warteschlange).

    Es genügt ja vollkommen, wenn der Sudelbriefschreiber mich bei meinem Kollegen an der Uni als notorischen Straftäter per E-Mail verleumdet…

  8. Tony Says:

    Wieder einmal eine tolle Folge. Erschrecken dass die Kirche h´jetzt ihre Soße über unser „heiligstes“ demokratisches Grundrecht schüttet. Bleibt zu hoffen dass wir in naher Zukunft endlich Parteien wähden die diesem Treiben den Riegel vorschieben und den Staat klar gegen diese als Religion ausgegebene Geistesarmut abschottet. 2017 sollte man seine Politik nicht mehr an 2000 Jahre alten Schauermärchen festmachen.

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