Recht auf würdigen Abschied

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sueddeutsche.de hatte neulich einen interessanten Beitrag zum Thema Sterbehilfe – von Manfred Alberti (66), der bis zu seiner Pensionierung 35 Jahre lang Pfarrer in der evangelischen Kirchengemeinde Wuppertal-Sonnborn war.

Die Debatte um Sterbehilfe konzentriert sich bisher auf Menschen, die sterbenskrank sind, aber bei vollem Bewusstsein selbst entscheiden können, ob sie ihrem Leben ein Ende setzen und dazu Hilfe in Anspruch nehmen möchten. Nirgendwo werden jene häufig sehr alten Menschen erwähnt, die fast ohne Bewusstsein monate- oder jahrelang in ihrem Bett liegen, kaum noch Äußerungen von sich geben können, aber durch künstliche Ernährung, Herzschrittmacher oder Medikamente am Leben erhalten werden. Da sie keine Patientenverfügung unterzeichnet und keine Kinder oder Betreuer bevollmächtigt haben, die über einen Behandlungsabbruch entscheiden könnten, werden sie am Leben erhalten, solange nicht eine zusätzliche Erkrankung ihrem Leben ein Ende setzt.

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Danke an Tammox für den Hinweis.

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